Planungsgeschichte

Schon in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts begannen auch im Raum Osnabr├╝ck die ersten konkreteren Planungs├╝berlegungen zur A 33.

Mittlerweile sind rund 81 Kilometer dieser Autobahn in Betrieb, ein etwa 23 Kilometer langes Teilst├╝ck zwischen Bielefeld und Borgholzhausen befindet sich noch im Bau. Die A 33 Nord bildet den L├╝ckenschluss zur A 1 und wird seit Jahren kontrovers diskutiert. W├Ąhrend die Bef├╝rworter einen Baubeginn noch innerhalb dieses Jahrzehnts anstreben, pl├Ądieren die Kritiker des Projektes f├╝r andere Verkehrsl├Âsungen.

Bereits ab 1971 war die A 33 Nord in verschiedenen Autobahn-Bedarfspl├Ąnen des Bundes enthalten zuletzt im derzeit g├╝ltigen Bundesverkehrswegeplan 2003. Im Verkehrswegeplan entscheidet der Bund ├╝ber die Dringlichkeit und Wichtigkeit einzelner Verkehrsprojekte. die A 33 Nord wurde 2003 auf Grund ihrer hoch eingesch├Ątzten Raumwirksamkeit als "Vordringlicher Bedarf" eingestuft. Ihrer Lage in einem sensiblen Natur- und Landschaftsraum entsprang die zus├Ątzliche Kategorisierung als "Vorhaben mit besonderem naturschutzfachlichen Planungsauftrag".

In der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes ("Bundesverkehrswegeplan 2030") wurde nunmehr der neue Bedarfsplan f├╝r die Bundesfernstra├čen als Anlage der Ausbaugesetze im Dezember 2016 vom Deutschen Bundestag verabschiedet. Auch dort ist die A 33 Nord wieder in der Kategorie "Vordringlicher Bedarf" mit dem zus├Ątzlichen Hinweis "Fertigstellung begonnener BAB" eingestuft.